Islamabad (dpa) - Zwei Selbstmordattentäter haben am Freitag in der ostpakistanischen Millionenmetropole Lahore mindestens 48 Menschen mit in den Tod gerissen. «Der Tod von 30 Zivilisten und 18 Soldaten ist bestätigt», sagte ein Armeeoffizier.
Sicherheitskräfte inspizieren den Tatort zweier Selbstmordanschläge im pakistanischen Lahore.
Nach Angaben der Polizei wurden 95 weitere Menschen verletzt. Ziel der Anschläge in dem Garnisonsviertel war ein Militärkonvoi. Die beiden Attentäter hätten sich innerhalb von 15 Sekunden auf einem belebten Basar in der Nähe einer Armee-Basis in die Luft gesprengt. Ihre Köpfe seien gefunden worden, hieß es.
Am vergangenen Montag waren bei einem Selbstmordanschlag auf Terrorfahnder in Lahore mindestens 15 Menschen getötet und 70 weitere verletzt worden. Pakistanische Sicherheitskräfte sind in den vergangenen Wochen verstärkt gegen afghanische Taliban-Anführer vorgegangen, die in Pakistan untergetaucht sind.