Menz startet ins internationale Jahr

Leichtgewicht-Judoka der TSG Backnang beim Grand Slam in Paris gefordert

(kk). Für TSG-Judoka Katharina Menz beginnt mit dem Grand Slam in Paris am Samstag das internationale Kampfjahr. Die fünfmalige deutsche Meisterin der Kategorie bis 48 Kilogramm schließt einen Podestplatz nicht aus: „Es wäre cool, wenn eine Medaille rausspringt.“ Ein Grand Slam steht in der Rangfolge von European Cup, European Open und Grand Prix ganz oben, ist abgesehen von Europa-, Weltmeisterschaften und Olympia also das höchste aller Turniere. Der Grand Slam in Paris ist zudem einer der größten und renommiertesten der Judowelt. Insgesamt nehmen knapp 430 Teilnehmer aus 73 Nationen daran teil.

Jeweils ein dritter Platz beim Grand Prix in Den Haag und bei den European Open in Prag sowie weitere drei fünfte Plätze bei anderen European Opens – das ist die Bilanz der 27-Jährigen im vergangenen Jahr bei internationalen Turnieren. Die Form stimmt auch jetzt, drei Wochen nach dem Gewinn ihrer fünften deutschen Meisterschaft: „Ich fühle mich gut und werde mein Bestes geben“, sagt Menz selbstbewusst. Angstgegnerinnen habe sie zwar nicht, aber dennoch wäre ihr ein sanfter Start in den Grand Slam recht: „Es wäre schon ganz nett, wenn ich im ersten Kampf nicht eine von den Topleuten aus Japan, Israel oder Korea hätte.“ Auch wenn es für sie nicht rundlaufen würde, der Teilnahme fiebert sie so oder so entgegen: „In Frankreich ist Judo sehr beliebt und ich freue mich, dort zu kämpfen. Es kommen sehr viele Zuschauer und die Stimmung ist immer richtig gut.“

Vom Backnanger Bundesligateam und amtierenden deutschen Mannschaftsmeister sind in Paris auch noch drei weitere Kämpferinnen im Einsatz: Martyna Trajdos (Eimsbütteler TV, Kategorie bis 63 Kilogramm) sowie Luise Malzahn (SV Halle) und Anna Maria Wagner (KJC Ravensburg), die beide in der Klasse bis 78 Kilogramm kämpfen.