- Backnang & Kreis 13.07.2010
Mit Murrpolis durch die Innenstadt
„MAX – Born to play“ heißt eine der beiden neuen Schülerfirmen am Max-Born-Gymnasium
BACKNANG (pm). Das Max-Born-Gymnasium hat unter der Leitung von Antje Barth zu Beginn des Schuljahres den zweiten Wirtschaftskurs mit Schülern gestartet, die nicht vor der Vorgabe zurückschreckten, dass es nun statt einer zwei Schülerfirmen geben wird, was mit einem enormen außerschulischen Zeitaufwand verbunden ist. In den ersten Stunden des Kurses haben sich die 24 Schüler in zwei Gruppen aufgeteilt, um sich Gedanken über mögliche Produkte oder Dienstleistungen zu machen. Für die Firma stand schnell fest: „Wir wollen etwas herstellen, was es noch nicht gibt, und es soll etwas mit unserer Heimatstadt Backnang zu tun haben“, informiert die Schule per Pressemitteilung.
Innerhalb weniger Wochen wurden Spielideen abgewägt, Kostenvoranschläge erstellt, Ideen aller Art zusammengetragen und viele Treffen mit Wirtschaftspaten abgehalten. Die Experten der RTS Steuerberatungsfirma, die Erfahrungen durch die Unterstützung der letzten Schülerfirma mitbrachten, standen den Schülern zur Seite. Die Schülerfirma trägt den Namen „MAX – Born to play“.
Das Spiel ist etwas für alle Altersklassen, bei dem alle Generationen zusammenkommen und Spaß haben können. Zu Beginn erhält jeder Spieler fünf Karten (eine Art Einkaufszettel), auf denen Produkte oder Dienstleistungen abgedruckt sind, die man möglichst schnell in den Geschäften Backnangs, die auf dem Spielplan abgedruckt sind, besorgen muss: Man bewegt sich auf einem Spielfeld, das der Innenstadt Backnangs ähnelt. Um das Spiel spannend zu machen, erwarten die Spieler Ereignisfelder, die einen entweder zeitlich zurückwerfen oder voranbringen können. Die Spielentwickler freuen sich, dass sich zahlreiche Unternehmen von einer Werbepartnerschaft überzeugen ließen, ihr hauseigenes Logo auf die Spielkarten, Spielpläne und Bedienungsanleitungen abzudrucken, um aktiv am Spielgeschehen teilzuhaben und es als Werbeflächen zu nutzen. Murrpolis ist in den Geschäften Kreutzmann, Betten- und Wäschehaus Windmüller, Schwarzmarkt und Intersport Hettich zu erwerben.
Die Schülerfirma finanziert sich, wie jede andere auch, durch den Verkauf der Anteilsscheine, der zu Beginn des Schuljahrs vonstattenging. Es standen nur 90 Anteilsscheine à 10 Euro zur Verfügung. Somit hatte man ein Startkapital von 900 Euro, das nahezu vollständig zur Produktion genutzt wird. Um möglichst schnell voranzukommen, treffen sich die Abteilungsleiter der vier Abteilungen Marketing, Finanzen, Operatives Geschäft und Verwaltung mit der Vorstandsvorsitzenden Klara Ziegler einmal wöchentlich außerhalb der normalen Sitzungen. Wie jede Schülerfirma wird es auch „MAX – Born to play“ nur ein Schuljahr lang geben. Das heißt, dass sie am 16. Juli wieder aufgelöst wird.
Weitere Infos zur Firma im Internet unter http://maxborn2play.selfip.com/.

