Eine Rendite von 40 Prozent trotz Krise

Schülerfirma Evervents am Max-Born-Gymnasium präsentierte die Bilanz des vergangenen Geschäftsjahres

BACKNANG (pm). Mit dem Ende des Schuljahrs hat sich Evervents, die im Rahmen des Wirtschaftsunterrichts gegründete Schülerfirma am Max-Born-Gymnasium, wie geplant aufgelöst. Geladen waren zu dem Anlass die 90 Anteilseigner, die sich zu Beginn des Schuljahres im vergangenen Herbst mit je zehn Euro am Unternehmen beteiligt hatten.

Die Geschäftsidee der Schülerfirma hatte in der Planung und Umsetzung von Partys und anderen Veranstaltungen bestanden. Alexander Weyman, einer der besonders aktiven Schüler im Unternehmen, präsentierte den Anteilseignern in professioneller Manier den Geschäftsbericht. Zu den organisierten Events zählten eine Party im Merlin unterm Motto „School’s out for winter“ mit drei Live-Bands und Mixed Music, eine Faschingsparty am Rosenmontag im Merlin sowie die Organisation eines Betriebsausflugs für ein Backnanger Unternehmen.

Schon bei der Hauptversammlung im Januar hatte Christoph Wolf, Leiter der Abteilung Finanzen, den Aktionären von Evervents eine Rendite von mindestens 25 Prozent in Aussicht gestellt. Angesichts der Finanz- und Wirtschaftskrise, die sich durch die schwierigere Sponsorensuche auch auf die Eventagentur auswirkte, war dies eine mutige Prognose. Jetzt legten die Schüler den Anteilseignern die Bilanz des Geschäftsjahres vor und präsentierten ihre Ergebnisse. Zur Freude der Kapitalgeber wurde das Versprechen nicht nur gehalten, sondern noch weit übertroffen. Mit einer Rendite von 40 Prozent haben die Jungunternehmer ein sehr gutes Ergebnis erzielt.

Der Vorstandsvorsitzende Jakob Groschwitz bedankte sich bei allen Anwesenden für das entgegengebrachte Vertrauen und die tatkräftige Unterstützung. Sein besonderer Dank galt dabei dem betreuenden Lehrer Armin Dobler und der Steuerberatungsgesellschaft RTS Stumpp und Krimmer aus Backnang. Dieses Unternehmen begleitete vor allem in Person von Stefanie Schilling und Markus Blumhardt, zwei Studenten der Dualen Hochschule, die Schülerfirma über das gesamte Schuljahr hinweg. RTS-Geschäftsführer Albrecht Krimmer lobte das Engagement und den Tatendrang der Jungunternehmer und bot Unterstützung für künftige Schülerfirmen an. Studiendirektor Dobler hob das hohe Maß an Selbstständigkeit hervor, das die Schüler bei ihrer Arbeit gezeigt hätten. Einig waren sich alle Beteiligten, dass die im Projekt gesammelten Erfahrungen für die berufliche Zukunft der Jugendlichen nur von Vorteil sein könnten.