Mathias Mertens setzt sich durch

Großerlacher überzeugt in Turnov

Fuhr zum Sieg: Mathias Mertens.Foto: privat

(pm). Mathias Mertens aus Großerlach überzeugte beim Inline-Worldcup im tschechischen Turnov. Dieser ist bemerkenswert. Denn der Student der Fahrzeugtechnik und zweimalige Inline-Alpin-Europameister hatte zuletzt eine Wettkampfpause eingelegt und begann erst seit einigen Tagen mit der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft Mitte September in Unterensingen. Ein guter Test war der Worldcup in Turnov. Beim Worldranking-Race lief es noch nicht so gut. Platz 13 nach dem ersten durchwachsenen Durchgang stellten Mertens nicht zufrieden, hatte er doch mit einem Platz unter den Top-Ten geliebäugelt. Schlechter lief es auf nassem Untergrund. Nach etwa der Hälfte der Strecke rutschte er am Tor vorbei und schied aus.

Einen Tag später war die Strecke abgetrocknet. Den Kurs meisterte der Lette Kristaps Zvenijeks am besten. Er hatte drei Hundertstelsekunden Vorsprung vor Mertens. Dahinter folgte Europameister Manuel Gauch. Spannung versprach der zweite und entscheidenden Lauf des Worldcups in Turnov. Die Bestzeit wurde von Christoph Eder aufgestellt, der aber nach einem Sturz im ersten Durchgang mit der Entscheidung nichts mehr zu tun hatte. Gauch knackte die Bestzeit nicht, setzte sich aber an die Spitze der Worldcup-Wertung. Mertens fuhr fehlerfrei durch die 39 Tore, auch wenn er am letzten Tor einige Probleme hatte. Als letzter Starter ging Zvenijeks auf die Strecke. Doch der von seinem Vater gesteckte Parcours brachte ihm keinen Vorteil. Eine der vielen Torkombinationen wurde ihm zum Verhängnis. Er stürzte. Somit stand Mertens als Sieger des Inline-Alpin-Weltcups in Turnov fest.