Hochtechnologie weltweit konkurrenzfähig

Landtagswahl 2011: EU-Kommissar Oettinger bei Tesat-Spacecom

Das Backnanger Vorzeigeunternehmen Tesat-Spacecom hatte einmal mehr einen prominenten Gast: den früheren Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg und jetzigen EU-Kommissar Günther Oettinger.

Das Backnanger Vorzeigeunternehmen Tesat-Spacecom hatte einmal mehr einen prominenten Gast: den früheren Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg und jetzigen EU-Kommissar Günther Oettinger.

BACKNANG (red). Oettinger, EU-Kommissar für Energie, kam zusammen mit Backnangs Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper und den Abgeordneten Norbert Barthle (Bundestag) und Wilfried Klenk (Landtag) zu einem rund einstündigen Besuch in das High-Tech-Unternehmen Tesat-Spacecom GmbH & Co. KG. Geschäftsführer Peter Schlote erläuterte in einem Kurzvortrag die Arbeitsgebiete des Raumfahrtunternehmens. Im vergangenen Jahr hat Tesat einen Umsatz in Höhe von 201 Millionen Euro erzielt. Das entspricht einem Anstieg von rund 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Rund 150 neue Mitarbeiter wurden eingestellt. „Tesat in Backnang ist jetzt mit über 1100 Mitarbeitern der größte Raumfahrtstandort in Deutschland“, sagte Schlote. Für Forschung und Entwicklung investierte Tesat 2010 rund 12,5 Millionen Euro. Oettinger zeigte sich äußerst beeindruckt von der herausragenden technischen Kompetenz des Backnanger Unternehmens und den hohen Weltmarktanteilen, die Tesat mit seinen Systemen und Geräten für die Satellitenkommunikation erzielt. „Ihr Unternehmen zeigt“, so Oettinger, „dass Hochtechnologie ,made in Backnang’ weltweit konkurrenzfähig ist.“ Weitere Gesprächsthemen waren die Raumfahrtstrategie der Bundesregierung und die strukturellen Veränderungen auf dem europäischen Raumfahrt-Markt. In den Reinräumen der Raumfahrtfertigung bekamen die Gäste die hochmodernen Arbeitsplätze und die aufwendigen Fertigungs- und Testeinrichtungen zu sehen, die erforderlich sind, um den aktuellen Anforderungen des Marktes gerecht zu werden. Ein ebenfalls fürs zurückliegende Wochenende vorgesehener Besuch von Kultusministerin Marion Schick bei Tesat wurde wegen Erkrankung der Politikerin kurzfristig abgesagt.