Filme, Anekdoten und beste Stimmung

Backnangs Triathleten feierten 25. Geburtstag – Ein Jubilar, der auf sportliche und organisatorische Leistungen stolz sein darf

Beim TCB-Geburtstag vom Vorsitzenden Axel Fritz (links) für 25-jährige Treue geehrt: Michael Schneider, Michael Weick, Johann Grotz, Werner Hettich, Rolf Hettich, Horst Hettich, Jürgen Kaufmann, Thomas Langer (von links). Auf dem Foto fehlt Gründungsmitglied Jürgen Großmann. Foto: B. Strohmaier

(hh/uwe). Volles Haus und beste Stimmung kennzeichnete das Jubiläum des Triathlonclubs Backnang. 140 Mitglieder, Helfer und frühere Funktionsträger feierten im Hofgut Hagenbach die 25 Jahre mit Fotos, Filmen, Reden und Anekdoten.

Der TCB-Vorsitzende Axel Fritz stellte in seiner Ansprache fest: „25 Jahre Triathlonclub Backnang – wenn das kein Grund zum Feiern ist.“ Besonders am Herzen lag ihm ein Dank an alle Sportler, Macher und Unterstützer, die dem Verein in dieser Zeit zur Seite gestanden haben und noch stehen. Und das war viel Arbeit. Schließlich glänzte der TCB in dem Vierteljahrhundert nicht nur sportlich, sondern auch organisatorisch. Zum Beispiel bei 25 Welzheimer Triathlons, den Backnanger Silvesterläufen, bei denen der Klub von 1985 bis 2000 Alleinorganisator war, und den sechs deutschen Duathlon-Meisterschaften, die’s von 2004 bis 2009 in der Innenstadt gegeben hat.

Backnangs Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper überbrachte den fleißigen Machern und starken Sportlern die Glückwünsche der Stadt persönlich. Er hob besonders das Engagement des Vereins als Veranstalter des City-Duathlons, in den die nationalen Titelkämpfe integriert sind sowie die Aktivitäten beim Silvesterlauf hervor. In seiner Laudatio verglich er die TCB-Athleten mit den Gerbern aus den Zeiten, als Backnang noch die süddeutsche Gerberstadt war.

Den Sportkreis Rems-Murr vertrat Reinhold Sczuka. Althüttes Bürgermeister ist selbst begeisterter Hobbykicker und Hobbyläufer. Zudem nahm er schon an einem Schwimm- und Laufwettbewerb teil. Mit Sczuka sprach also ein Fachmann, der die großen Leistungen des Triathlonclubs bestens beurteilen kann.

Im Anschluss an die Reden führte Rolf Hettich als Moderator durchs Programm. Ein Film vom Murrhardter Triathlon 1984 zeigte altbekannte Gesichter und welche Entwicklung der Sport in 25 Jahren genommen hat. Danach wurde es preisgekrönt. Diesmal filmisch. Gezeigt wurde der Streifen aus den Achtzigern, in dem für die Sendung Sport im Dritten dokumentiert wurde, wie SWR-Moderator Hagen von Ortloff seinen ersten und einzigen Triathlon bewältigte. Der übergewichtige Fernsehmann hatte Welzheim für den Selbstversuch auserkoren. Noch über 20 Jahre später erheiterte der Film das Publikum. Vor allem, als von Ortloff an einer Verpflegungsstelle zwischen Gschwend und Welzheim vom Rad stieg, sich eine kurze Pause gönnte und arg geschafft sowie mächtig schnaufend den soeben bewältigten Buckel kurzerhand zum „Tourmalet des Schwäbischen Waldes“ kürte. Zu dem Beitrag passte die humorvolle Gesprächsrunde, in der Rolf Hettich den ehemaligen und langjährigen Vorsitzenden Guntram Mayer sowie die Oldies Horst Hettich und Jürgen Kaufmann zu den Anfängen des Ausdauer-Dreikampfs befragte. Klar, dass die eine oder andere Anekdote erzählt wurde.

Nicht fehlen durfte selbstverständlich die Ehrungen. Fünf Gründungsmitglieder sind auch nach 25 Jahren noch dabei. Zudem traten im Gründungsjahr 1984 noch vier Mitglieder ein, die seitdem ebenfalls fester und tatkräftiger Bestandteil sind. Der Vorsitzende Axel Fritz und seine Frau Anke Fritz überreichten den Mitgründern Rolf Hettich, Horst Hettich, Werner Hettich und Johann Grotz sowie Michael Weick, Jürgen Kaufmann, Thomas Langer und Michael Schneider eine Ehrennadel und eine Urkunde. Dieselbe Auszeichnung erhält Gründungsmitglied Jürgen Großmann, der bei der Feier nicht anwesend war.

Dass der TCB nicht nur in der Vergangenheit lebt, sondern auch in der Gegenwart gut aufgestellt ist, das zeigte Sportwartin Elke Schanz-Matern. Sie stellte die 20 Männer und Frauen vor, die aktuell den starken Mannschaftskader für die neue Triathlonsaison bilden. Zum Abschluss gab es noch eine 80-seitige Broschüre über die 25 Jahre mit Fotos, Ergebnissen, Anekdoten und Ehrentafeln.