Ziel ist, Hemmungen abzubauen

Örtliche Gruppe der Deutschen Ilco zum Darmkrebsmonat – Treffen finden monatlich statt

BACKNANG (pm). Anlässlich des Darmkrebsmonats März weist die örtliche Gruppe der Deutschen Ilco darauf hin, dass der bundesweite Verein am 23. Januar 1972 gegründet wurde. Seitdem sind viele Ortsgruppen entstanden, so auch in Backnang. Die Deutsche Ilco befasst sich mit Betroffenen.

Eines der Ziele besteht darin, die Stoma beziehungsweise Darmkrebserkankungen (dabei spielt es keine Rolle, warum ein Stoma angelegt wurde) als eine normale Krankheit zu sehen, über die man reden kann. Es gibt immer noch viele Betroffene, die nicht den Mut aufbringen, über ihr Problem zu sprechen. Diese Hemmungen möchte die Ilco durch Gespräche abbauen helfen. Zudem unterstreicht die Ilco, dass sie Darmkrebspatienten auch ohne Stoma betreut beziehungsweise als Mitglieder aufnimmt. Auch in der Phase vor der OP möchte die Ilco den Betroffenen Mut machen. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie später ein Stoma bekommen oder nicht. Ferner möchte die Gruppe Patienten begrüßen, die nach einer eventuellen Rückverlegung unter Inkontinenz leiden.

Außerdem wird viermal jährlich eine Broschüre zusammengestellt, in der unter anderem Neuheiten in der Medizin sowie Berichte von Lesern, die über ihre Krankheit erzählen, abgedruckt werden. Diese Neuheiten beziehen sich nicht nur auf Stoma beziehungsweise Darmkrebserkrankungen, sondern auch auf allgemeine Probleme, die von Interesse sind.

Die Mitglieder der Ortsgruppe Backnang treffen sich einmal im Monat zum Erfahrungsaustausch. Hin und wieder gibt es auch Vorträge – nicht nur über Stomata beziehungsweise Darmkrebserkrankungen, sondern beispielsweise auch über die Rechte gegenüber Krankenkassen. Auch gibt es außerhalb dieser Treffen diverse Aktivitäten. Die Ilco-Gruppe appelliert deshalb an die Betroffenen: „Legt eure Hemmungen ab und kommt einmal zum Schnuppern zu einem solchen Treffen (jeden dritten Montag im Monat um 17.30 Uhr im Restaurant Wasserturm) oder setzt euch mit mir in Verbindung. Ich würde mich sehr freuen, neue Gesichter begrüßen zu dürfen. Auf Wunsch bieten wir auch Einzelgespräche an.“ Interessierte wenden sich an Gisela Pfeil-Huber, Telefon 07191/60610.