Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Regierungspräsidium kündigt an, dass Arbeiten an B14-Anschlussstelle Backnang-Mitte bald beginnen werden

Gute Nachrichten aus Stuttgart: Der Hauptauftrag für den Bau der B14-Anschlussstelle Backnang-Mitte ist vergeben. Die Bauarbeiten beginnen in Kürze, so das Regierungspräsidium.

Winterpause: Noch ruht die Baustelle, doch demnächst soll es losgehen.Archivfoto: J. Fiedler

BACKNANG (pm). Wie das Regierungspräsidium Stuttgart gestern mitteilte, ist jetzt der Hauptauftrag für den Bau der Anschlussstelle Backnang-Mitte vergeben. Den Auftrag über 6,8 Millionen Euro erhielt die Firma Rossaro aus Aalen. Die Bauvorbereitungen laufen auf Hochtouren, Baustelleinrichtung und Rodungsarbeiten werden in den nächsten Wochen beginnen. Je nach Witterung werden auch die Erdarbeiten demnächst anfangen. Während der Bauzeit wird es zu Einschränkungen auf der B14 sowie zur zeitweisen Sperrung der Erbstetter Straße (K1897) kommen.

Was bisher geschehen ist: Mit dem Baggerbiss am 12. April 2013 wurden zunächst Vorarbeiten an der Altablagerung Etzwiesen ausgeführt. Dabei wurden 18000 Tonnen belasteter Boden ausgehoben, zu einzelnen Erdhaufen zusammengeschoben, auf Schadstoffe untersucht und fachgerecht entsorgt. Zeitgleich erfolgte die europaweite Ausschreibung des Hauptauftrags.

Und das steht an: Bis Juli 2015 werden folgende Bauarbeiten durchgeführt:

Bau einer neuen Straßenbrücke im Zuge der K1897 über die B14

Abbruch der bestehenden Straßenbrücke über die B14

Verlegung der K1897 (Backnang-Erbstetten) um 40 Meter nach Norden über eine Länge von 600 Metern

Verlängerung der Stützwand der Kreisstraße1897 im westlichen Teil der Baustelle um 115 Meter

Bau der Verbindungsrampe Süd-West neben dem Gleis der S4 (Backnang-Marbach) mit Sicherungsmaßnahmen am Gleis

Bau der Verbindungsrampe Nord-Ost und Tieferlegung der K1897 um bis zu acht Meter

Aushub und Abtransport von insgesamt 120000 Kubikmetern Boden und Fels

Sicherung einer tief liegenden Entwässerungsleitung der Stadt Backnang mit 1,20 Metern Durchmesser

Gleichzeitig wird die Böschung nördlich des Murrtalviadukts zum Krähenbachtal hin verbreitert. Der Großteil des Bodenaushubs wird für eine Geländemodellierung bei Leutenbach verwendet. An der Anschlussstelle der L1115 an die B14 (Krähenbachkreuzung) wird ein Zwischenlager für Fels eingerichtet, der weiterverwendet wird.

Die Gesamtkosten für den Hauptauftrag, die Vorleistungen und die Entsorgung der Altablagerungen betragen 8Millionen Euro. Sie werden zum Großteil vom Bund getragen, beteiligt sind auch der Rems-Murr-Kreis, die Stadt Backnang und die DB Netz AG.