Gilde Heutensbach stellt ihren Sport vor

Im Ferienprogramm der Schützen erlebten Jugendliche, welche Ansprüche der Schießsport hat

Schauten bei der Schützengilde rein, um das Sportschießen zu erleben: Jugendliche, die sich am Ferienprogramm beteiligten.Foto: privat

(pm). Biathlon und Bogenschießen, unter diesem Motto stand das Ferienprogramm der Schützengilde Heutensbach. Elf Teilnehmer sammelten erste Erfahrungen im Sportschießen. Schnell wurde klar, sportliches Schießen ist mehr als nur sinnloses Betätigen des Abzugs. Im Rahmen eines kleinen Wettbewerbs galt es daher zunächst knifflige Aufgaben zu lösen. Die Jungs erlebten, welche komplexen Fähigkeiten und Fertigkeiten ein guter Sportschütze mitbringen muss. Neben der Konzentrationsfähigkeit wurden unter anderem die Hand-Augen-Koordination und das Gleichgewichtsgefühl des Nachwuchses überprüft. So galt es zum Beispiel frei auf einem Balancierbrett zu stehen und gleichzeitig mit einem Laserpointer ein 4 Meter entferntes Ziel möglichst lange zu treffen. Gerade die Aufgaben zur Hand-Augen-Koordination und zur Feinmotorik bereiteten Probleme. Doch eben diese sind für erfolgreiche Sportschützen von großer Bedeutung.

Weiter gings mit dem Luftgewehrschießen. Auch hier galt es am Ende in einem Wertungsschießen Punkte für den Gesamtsieg zu sammeln. Letzte Chance, seine Platzierung zu verbessern, bot das Schießen auf die Biathlon-Klappscheiben. Dabei kam es vor allem auf hohe Geschwindigkeit und sicheres Treffen an. Den Gesamtsieg sicherte sich Jonas Kallenberger vor Fabian Napiwotzky und Antonios Danglis, die punktgleich auf dem zweiten Rang landeten.

Im zweiten Teil des Nachmittags stand dann Bogenschießen auf der Heutensbacher Anlage an. In kleinen Gruppen wurden mit dem Recurvebogen nicht nur wichtige Aspekte der Schießtechnik vermittelt, sondern auch die grundlegenden Sicherheitsregeln. Schon nach kurzer Zeit stellten sich erste Erfolge ein, und immer mehr Pfeile landeten im Gold, dem Zentrum der Scheibe.