Nivea-Hersteller Beiersdorf macht 2017 weniger Gewinn

Hamburg (dpa) - Der Nivea-Hersteller Beiersdorf hat 2017 mit weniger Gewinn abgeschlossen. Der Jahresüberschuss sei um 5,2 Prozent auf 689 Millionen Euro gesunken, teilte der Dax-Konzern in Hamburg mit.

Grund waren zum einen fehlende Einmalerträge, zum anderen hatten der starke Euro sowie Wertverluste bei Finanzanlagen belastet. Im laufenden Jahr sei wieder mit einem «signifikant höheren» Gewinn zu rechnen, versprach Beiersdorf.

Dafür schlug der Konsumgüterkonzern mit Blick auf das operative Geschäft leisere Töne an. Die operative Marge (Ebit), die 2017 noch von 15,0 auf 15,4 Prozent gestiegen war, dürfte 2018 stagnieren. Beim Umsatz traut sich der Konzern 2018 ein organisches Plus - bei dem Währungseffekte, Zu- und Verkäufe ausgeklammert sind - von etwa 4 Prozent zu.

2017 konnte Beiersdorf dank der guten Geschäfte bei der Klebstofftochter Tesa und einer starken Nachfrage nach Produkten seiner Pflegemarke Nivea den Umsatz organisch um 5,7 Prozent auf 7,1 Milliarden Euro steigern. Vor Steuern und Zinsen verdiente der Dax-Konzern 1,088 Milliarden Euro und damit 7,3 Prozent mehr als im Vorjahr.

Den Aktionären will Beiersdorf erneut 70 Cent je Aktie als Dividende ausschütten. Auf diesem Niveau liegt die Dividende seit Jahren. Größter Aktionär ist die Vermögensverwaltung Maxingvest der Unternehmerfamilie Herz, die die Mehrheit an Beiersdorf kontrolliert.