Erbstetten möchte den FSV-Höhenflug stoppen

SKG-Fußballer empfangen in der Kreisliga A2 den Sechsten aus Weiler zum Stein – Spitzenreiter Steinbach II vor lösbarer Aufgabe

(dg). Die Aufstiegskonkurrenten patzten am vergangenen Wochenende in der Fußball-Kreisliga A2 gleich reihenweise. Sehr zur Freude des Spitzenreiters aus Steinbach, der sein Heimspiel gegen Lippoldsweiler für sich entschied und nun neun Zähler Vorsprung vor dem Zweiten aus Welzheim hat. Gegen Fichtenberg sollten die Punkte erneut in Steinbach bleiben. Auch von den Welzheimern wird zu Hause gegen das Schlusslicht Unterrot ein Dreier erwartet. Während die Begegnung in Schwaikheim am Sonntag schon um 13.45 Uhr angepfiffen wird, beginnen die übrigen Spiele um 15 Uhr. Spielfrei hat der VfR Birkmannsweiler II.

SKG Erbstetten – FSV Weiler zum Stein. Während Erbstetten eine unfreiwillige Pause einlegen musste, feierte Weiler zum Stein gegen Oberrot einen Heimsieg. Die Gäste entfernten sich auch dank des 3:1-Erfolgs unter der Woche in Birkmannsweiler weiter von der Abstiegszone. Erbstetten ist als Zwölfter mit 13 Punkten aber noch stark gefährdet und muss noch einige Zähler sammeln. „Weiler hat gegen Oberrot gewonnen und scheint daher selbstbewusst anzutreten“, erklärt Torsten Greiner. Der SKG-Fußballchef fordert von seinem Team auf dem Kunstrasen in Nellmersbach dennoch alle drei Punkte, „damit wir nicht zu weit nach hinten abrutschen werden“.

TSC Murrhardt – SVG Kirchberg. Der TSC Murrhardt liebäugelt noch mit dem zweiten Platz und die damit verbundene Aufstiegsrelegation. Mit 23 Punkten belegen die Murrhardter momentan den fünften Rang, acht Punkte hinter dem Zweiten aus Welzheim. „Das wird ein körperbetontes Spiel“, prophezeit Murrhardts Tolga Vona. Der TSC-Funktionär erinnert an das 0:4 im Hinspiel, „wo wir die Zweikämpfe nicht richtig angenommen haben“. Sein Team wolle es nun besser machen und die ersten drei Punkte in der Rückrunde einfahren. Kirchberg wird mit dem Aufstieg wohl nichts mehr zu tun haben. Mit 16 Punkten ist der Rückstand auf die führenden Teams schon zu groß.

SV Steinbach II – SK Fichtenberg. „Wir haben gegen einen defensiv gut organisierten Gegner dominant gespielt und verdient gewonnen“, sagt ein zufriedener Hakan Keskin. Der Steinbacher Trainer hätte sich aber einen ruhigeren Nachmittag gewünscht, denn die spielentscheidenden Tore sind erst im zweiten Durchgang gefallen. Jetzt geht es gegen den Vorletzten aus Fichtenberg, dennoch möchte Keskin die Gäste keinesfalls unterschätzen. „Wir bereiten uns auf alle geplanten und ungeplanten Situationen vor und werden auch gegen die SKF alles geben, damit auch diese drei Punkte in Steinbach bleiben.“ Schon das Hinspiel war beim 4:0 eine klare Sache für den Ersten. „Steinbach steht an der Tabellenspitze und spielt zu Hause“, für Fichtenbergs sportlichen Leiter Daniel Lutz steht daher fest, wer der Favorit ist.

TSV Schwaikheim II – FV Sulzbach. Beide Teams stecken im Mittelfeld der Tabelle fest und müssen den Blick nach hinten richten. Die Abstiegszone ist nicht weit entfernt. Schwaikheim überraschte am vergangenen Wochenende mit einem 1:1 gegen den Aufstiegsanwärter Welzheim, die Sulzbacher waren spielfrei. Eine Woche zuvor besiegte der FVS den Aufstiegskandidaten aus Rudersberg mit 4:1. „Meine Spieler waren das ganze Spiel über konzentriert und haben auch die taktischen Vorgaben voll und ganz befolgt“, lobt Ioannis Goundas seine Kicker. Diese Leistung möchten die Gäste nun auch in Schwaikheim zeigen. „Mit einem Sieg wollen wir das Polster nach hinten etwas vergrößern“, lautet der Auftrag von Goundas an seine Mannschaft. Das Hinspiel ging mit 2:1 knapp an den FVS.

TSV Lippoldsweiler – TSV Althütte. Lippoldsweiler leistete beim Spitzenreiter in Steinbach zwar heftigen Widerstand, verlor aber mit 0:2. Mit 16 Punkten liegen die Auenwalder auf dem neunten Rang und benötigen zum Ligaverbleib noch den einen oder anderen Zähler. „Wir müssen die richtige Einstellung und den Willen auf den Platz bringen, um die drei Punkte am Brucher Hang zu behalten“, fordert Lippoldsweilers Trainer Tim Hilt. Er muss aber auf an Jan Hehr, Leo Rahmig und Daniel Müller verzichten. Prekär ist die Lage beim Gast aus Althütte, der mit elf Punkten Drittletzter ist. In der Vorrunde feierte Lippoldsweiler einen 5:1-Sieg. Deshalb lautet die Ansage von Althüttes Coach Florian Grünbeck: „Ich erwarte ein spannendes Spiel, bei dem es zur Sache gehen wird. Wir wollen versuchen, die Niederlage aus der Hinrunde wettzumachen.“ Marc Bissinger (Auslandsstudium), Francesco Turiaci und Luigi Turiaci (beide im Urlaub) stehen bei den Gästen nicht zur Verfügung.

Zudem spielen: FC Welzheim – Spvgg Unterrot, FC Oberrot – TSV Rudersberg.