Staatsanwaltschaft erhebt Anklage wegen Mordes

Nach dem Tod von Katharina K. war man erst von Totschlag ausgegangen

BACKNANG/STUTTGART (red). Nach dem Tod der vermissten Katharina K. aus Strümpfelbach, erhebt die Staatsanwaltschaft nun Anklage wegen Mordes. Bislang war sie von Totschlag ausgegangen. „Die Ermittlungsergebnisse haben zu den Erkenntnissen geführt, dass der mutmaßliche Täter aus niederen Beweggründen gehandelt hat“, so ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Dem 24-Jährigen wird vorgeworfen, seine Lebensgefährtin, die 22-jährige Katharina K., am Abend des 2. November 2017 in ihrer gemeinsamen Wohnung getötet zu haben. Ein Motiv für die Tat könnte der Sorgerechtsstreit um das gemeinsame Kind gewesen sein, sagt der Sprecher. Acht Tage lang war Katharina K. im November verschwunden, bis man in einem Schrebergarten in Asperg ihre Leiche fand.

Der 24-Jährige, der aus dem Landkreis Ludwigsburg kommt, sitzt momentan eine andere Strafe ab, um welche es sich genau handelt, gibt der Sprecher der Staatsanwaltschaft nicht preis. Wann genau der Mordprozess losgeht, ist noch nicht bekannt, das Landgericht Stuttgart müsse die Anklage zunächst prüfen und dann Daten einer Verhandlung festlegen.