Knorpelschaden: Csauth fällt für die Hinrunde aus

Hiobsbotschaft fürs HCOB-Team vor dem heutigen Handball-Cup

(aho). Die Handballer des HC Oppenweiler/Backnang müssen einen verletzungsbedingten Ausfall verkraften. Johannes Csauth, zur neuen Runde aus der zweiten Mannschaft ins Drittligateam aufgerückt, fällt mit einer Knieverletzung wohl für die komplette Hinserie aus. Zugezogen hat er sie sich bereits zu Beginn der Vorbereitung im Testspiel gegen Bittenfeld II, die Hoffnungen auf eine baldige Rückkehr in den Spiel- und Trainingsbetrieb zerschlugen sich nach dem Arztbesuch. In den vergangenen zwei Wochen ging der Sportler an Krücken, am Donnerstag kam Csauth in Markgröningen unter das Messer. Das Ziel ist, dass sich der defekte Knorpel des Knies neu bildet.

„Die Operation selbst ist gut verlaufen“, sagt der 22-jährige Außenspieler. Nun heißt es, auf eine planmäßige Genesung zu hoffen. Fürs Erste ist Marcel Lenz, Zugang aus Horkheim, damit der einzige etatmäßige Linksaußen. Trainer Matthias Heineke muss heute, wenn ab 12.30 Uhr in der Karl-Euerle-Halle der Handball-Cup stattfindet, improvisieren, denn Lenz ist bei diesem Turnier verhindert. Somit stehen drei Optionen zur Auswahl. Erstens: Tom Kuhnle, in der Vorsaison auf Außen eingesetzt, nun aber für den Rückraum vorgesehen, kehrt zeitweise auf seine bisherige Position zurück. Zweitens: Niklas Hug, an sich auch gelernter Rückraumspieler, übernimmt. Und Variante drei: Co-Trainer Sebastian Frank packt die Turnschuhe aus und springt ein. Es läuft wohl darauf hinaus, dass alle drei Möglichkeiten durchgespielt werden.