Rowan Atkinson ist kein Fan seiner Arbeit

Hamburg (dpa) - Sieben Jahre war Schauspieler und Comedian Rowan Atkinson (63, «Mr. Bean») nicht auf der großen Leinwand zu sehen. Er selbst hat sich nach eigener Aussage nicht vermisst.

«Ich bin generell kein Fan meiner eigenen Arbeit», sagte der Brite der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. «Ich versuche mir deshalb nach Möglichkeit keinen meiner Filme mehr anzusehen, wenn sie fertig sind.»

Für seine neueste Spionage-Komödie «Johnny English - Man lebt nur drei Mal», die am 18. Oktober in die deutschen Kinos kommt, würde er jedoch eine Ausnahme machen, erklärt der 63-Jährige. «Ich mag den Film ziemlich», sagte Atkinson. «Das liegt in erster Linie an der Rolle des Mr. English. Mir gefällt seine Art der Selbsttäuschung, die ihn glauben lässt, dass er James Bond ist - obwohl er es ganz offensichtlich nicht ist.»

Mit Olga Kurylenko («James Bond 007: Ein Quantum Trost») steht Atkinson diesmal ein echtes Bond-Girl zur Seite. Atkinson sagt über seine Figur Johnny English: «Er liebt die Welt, in der er sich befindet, und die Idee, ein Spion zu sein, einfach so sehr.» Die britische Premierministerin wird von der Oscar-Preisträgerin Emma Thompson gespielt.