Abtauchen in die Unterwasserwelt und Ferien im Bayerischen Wald

Sabine Welte-Hauff und Wolfgang Schopf antworten auf private Fragen

(flo). Nicht nur der Beruf zählt, sondern auch private Vorlieben. Wo geht’s hin in den Urlaub, mit welchen Speisen kann man Sabine Welte-Hauff und Wolfgang Schopf begeistern, wie entspannen die beiden Kandidaten nach einem anstrengenden Arbeitstag? Moderator Kornelius Fritz hat zwischen den kommunalpolitischen Themenkomplexen auch persönliche Fragen eingestreut, die die Bewerber spontan beantworten mussten.

Wenn Sabine Welte-Hauff durch Aspach fährt, dann freut sie sich über das Leben in den Ortsteilen und sie fühlt sich in ihrer Heimat angekommen. Ihr Lieblingsplatz ist oben im Kelterstüble in Allmersbach am Weinberg. „Da hat es einen tollen Ausblick mit positiver Stimmung.“ Am Amt der Bürgermeisterin reizt die 53-Jährige am meisten die Vielseitigkeit, die Vielfältigkeit und die Arbeit mit den Bürgern.

Wenn sie von der Arbeit kommt, entspannt sich die Bauamtsleiterin am liebsten zu Hause; da hat sie genügend Rückzugsraum. „Und wenn’s ganz anstrengend war, nehme ich die Stöcke und gehe in den Wald zum Walken.“ Um Urlaub zu machen, fliegt die zweifache Mutter am liebsten in warme Gefilde, wo man mit Taucherbrille, Flossen und Schnorchel in die Tiefe schauen und die Unterwasserwelt beobachten kann. Gerne geht Welte-Hauff in Restaurants auf die Tagesempfehlung ein oder probiert dort Spezialitäten.

Als Kind wollte die 53-Jährige Sport studieren und dann Sportlehrerin werden. Nach ihren größten Stärken befragt antwortet die Diplom-Verwaltungswirtin: „Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und Entschlossenheit.“ Die kürzeste Frage des Abends gibt die Kandidatin dann auf die Frage, bei was sie nicht widerstehen könne: „Eis.“

Was versteht sie unter Bürgernähe? „Verständnis, Empathiefähigkeit und dann auch die Belange aufnehmen und umsetzen.“ Sollte sie zur Nachfolgerin von Hans-Jörg Weinbrenner gewählt werden, dann wird die gebürtige Aspacherin sich als Erstes ihrer Familie widmen und sich für deren Unterstützung bedanken. An Schopf schätzt Welte-Hauff dessen Präsenz, die er im Gemeinderat hat.

„Ich denke immer an die Weinberge, die sieht man zuerst“, sagt Wolfgang Schopf nach seinen Gedanken befragt, wenn er durch Aspach fährt. Sein Lieblingsplatz ist ein Bänkle hoch über Altersberg. „Da sieht man bis nach Stuttgart, das ist mein Plätzle.“ Da hat der Witwer auch sehr gute Erinnerungen an seine Frau. Warum der 61-Jährige Verwaltungschef werden will, ist „das Dienen am Bürger und etwas bewerkstelligen können“.

Nach einem anstrengenden Arbeitstag entspannt der ehemalige Berufsfeuerwehrmann am besten „mit einem Viertele, aber daheim“. Seinen Urlaub verbringt der Vater von drei erwachsenen Kindern am liebsten im Bayerischen Wald, zumindest aber in Deutschland. Im Restaurant bestellt Schopf dann meist einen Rostbraten mit Spätzle und vielen Zwiebeln.

Viele Kinder wollen Feuerwehrmann werden, er ist es geworden. Aber als Kind wollte der Sozialdemokrat eigentlich Lastwagenfahrer werden, „Brummi fahren“, sagt er. Und was ist seine größte Stärke? „Meine Ruhe.“ Nicht widerstehen kann Schopf bei... „quadratisch, praktisch, gut.“

Bürgernähe bedeutet für den Bürgermeisterkandidaten, zuhören zu können. Wenn er am 30. September zum Bürgermeister gewählt wird, dann wird Schopf als Erstes ein Fest machen. Den Gemeinderat hat er bereits dazu eingeladen. An Welte-Hauff schätzt Schopf, dass sie in Bausachen eine sehr kompetente Frau ist.