Podest knapp verpasst

Plätze vier und sieben für TSG-Turnjugend beim Landesfinale

Waren zufrieden mit den Plätzen vier und sieben (hinten von links): Die TSG-Turnerinnen Noemi Schreiber, Colleen Seitel und Samra Mujkic sowie Marie-Mireille Jahnle, Helena Knecht, Alina Eirich, Lavinia Weller, Lisa Hunscha und Lilli Braun (vorne von links). Foto: M. Spreter

(ck). Gleich zwei Mannschaften der TSG-Turner hatten sich fürs Landesfinale der P-Stufen in Leonberg qualifiziert. Dabei turnten die E-Jugend-Mädels zum Saisonabschluss auf einen beachtlichen vierten Rang. Die D-Jugend aus Backnang musste auf Leistungsträgerin Valeria Zhizhemskaya verzichten. Mehr als Platz sieben sprang für den Nachwuchs aus dem Murrtal deshalb nicht heraus.

„Nur 0,05 Zähler fehlten am Ende zu Platz drei, das ist einmal Zehenspitzen strecken“, so das Fazit der E-Jugend-Trainerin Gitte Cocks. Dennoch zeigte sich das Backnanger Betreuerteam Cocks, Eva Gier und Ellen Layer zufrieden. Ihre Schützlinge hatten gut geturnt und alles aus sich herausgeholt. Bereits zum Auftakt am Schwebebalken gab es überzeugende Leistungen von Colleen Seitel (14,35) und Lilli Braun (14,15), die Sicherheit gaben. Ohne Sturz beendete die Backnanger Riege den Durchgang. Am Boden turnte das Team nur zu viert, wurde Samra Mujkic doch für den Sprung geschont. Braun (14,10), Seitel (13.20), Noemi Schreiber (14,00) und Marie-Mireille Jahnle (12,50) setzten sich gut in Szene und mussten nur dem TSV Süßen den Vortritt lassen. Hart umkämpft waren die Zehntelpunkte am Sprung. Mujkic (13,85) war gut vorbereitet und half der TSG, den Kontakt zur Spitze zu halten. Am Reck gaben die Backnangerinnen nochmals alles, trotzdem fehlte am Ende eben diese eine Fußspitze zum Platz auf dem Podest.

Die D-Jugend musste auf Valeria Zhizhemskaya (Knieverletzung) verzichten. Das Fehlen der Leistungsträgerin machte sich deutlich bemerkbar. Platz sieben stand am Ende zu Buche. Alina Eirich, Lisa Hunscha, Helena Knecht und Lavinia Weller ließen sich zu Wettkampfbeginn von der Misere nicht entmutigen. Am Startgerät Sprung lieferte die Backnanger Riege gleich richtig ab und wechselte als drittbestes Team an das Reck. Eine starke Mannschaftsleistung ließ die Backnangerinnen weiter auf Medaillenkurs bleiben. Am Schwebebalken bewies die Riege ebenso wie am Schlussgerät Boden Nervenstärke. „Alles in allem war es, trotz des Fehlens von Valeria, ein spannender und hart umkämpfter Wettkampf“, war sich das Trainertrio einig.