Zusätzliche Unterstützung für den TTV

Burgstettens Tischtennis-Frauen hoffen im Abstiegskampf der Oberliga auf die Rückkehr von Eugenia Teliysky

Über Unterstützung freuen sich Burgstettens Tischtennisfrauen im Abstiegskampf kurz vor Beginn der Oberliga-Rückrunde: Eugenia Teliysky hat Nachwuchs bekommen und will Ende Januar wieder den TTV-Dress tragen. Landesliga-Schlusslicht TV Murrhardt dürfte ebenso in den Abstiegskampf verwickelt sein wie die SG Weissach im Tal (Landesklasse).

Eugenia Teliysky, vormals Klemann, wird Ende Januar wieder für den TTV Burgstetten spielen. Foto: A. Becher

Von Michael Clauss

Lediglich auf einen Saisoneinsatz am 15.September in der Begegnung gegen den TTC Singen brachte es Eugenia „Jenny“ Klemann im TTV-Dress in der Vorrunde der Oberliga. Danach stand das private Glück von Burgstettens Spielerin im Vordergrund: Tochter Dina erblickte Ende Dezember das Licht der Welt. Zudem trägt die Tischtennisspielern seit Kurzem nicht nur einen Ehering, sondern auch den Nachnamen ihres Ehemanns Georgy Teliysky, der für den VfR Birkmannsweiler Tischtennis spielt.

Teliysky musste in der Beobachterrolle mit ansehen, wie das TTV-Quartett in der Vorrunde lediglich zwei Siege einfuhr und als Tabellenachter auf dem Platz für die Abstiegsrelegation überwintern musste. Dabei ist Burgstetten punktgleich mit dem Neunten, der zweiten Vertretung des VfL Sindelfingen. Auf den TTC Singen auf dem rettenden Ufer fehlen Burgstetten bereits vier Punkte.

Hoffnung machen dürfte dem TTV-Quartett, dass viele Partien im bisherigen Saisonverlag knapp verloren gingen. Diese Spiele wollen die Burgstettenerinnen in der Rückrunde, nicht zuletzt durch die baldige Rückkehr von Jenny Teliysky in den Mannschaftskader, zu ihren Gunsten drehen.

Beim heutigen Rückrundenauftakt gegen den 1. TTV Ketsch wird die junge Mutter noch nicht zum Einsatz kommen. Gegen den Tabellendritten dürften die Trauben für Burgstetten eher hoch hängen. Aber vielleicht lässt sich die 4:8-Vorrundenniederlage in eigener Halle doch noch in etwas Zählbares umwandeln. Die Begegnung beginnt um 18 Uhr in der Gemeindehalle in Burgstall.

Bis zum 2. Februar hat der TV Murrhardt noch Zeit, um sich für den Abstiegskampf in der Landesliga zu präparieren. Der Aufsteiger hat als Schlusslicht mit 3:13 Punkten die schlechtesten Karten für den Klassenerhalt. Der TTC Hegnach (3:13) und die SV Remshalden (4:12) sind zwar für den TVM noch erreichbar. Jedoch rangieren alle drei Teams auf direkten Abstiegsplätzen. Die SG Bettringen (7:9) ist auf Rang sechs bereits vier Zähler enteilt.

Etwas besser sind die Aussichten für die SG Weissach im Tal, um nach der Winterpause doch noch die Abstiegsränge der Landesklasse zu verlassen. Der Vorletzte (4:10) steht zwar auf einem Abstiegsplatz, hat aber Tuchfühlung zur DJK Sportbund Stuttgart IV und zur SV Remshalden II (beide 6:8 Punkte) auf den Nichtabstiegsplätzen. Für die SGW startet am 26. Januar die Rückrunde.

Die zweite Mannschaft aus Weissach nimmt bereits am 19. Januar in der Bezirksliga die Schläger wieder in die Hand. Für das Schlusslicht wird es aber schwer werden, den Abstieg noch zu verhindern. Der TV Murrhardt II und der TTV Burgstetten II haben auf den sicheren Tabellenplätzen doch schon einige Punkte Vorsprung vor dem SGW-Team. Um den Aufstieg geht es hingegen für den TSV Oberbrüden. Als Herbstmeister mit einer weißen Weste hat das Team aus Auenwald die besten Karten im Meisterschaftsrennen. Der TB Beinstein (12:2) liegt aber in Lauerstellung.

Ebenso ist der SC Fornsbach in der Bezirksklasse ein heißer Kandidat für die Meisterschaft. In der auf vier Teams dezimierten untersten Liga führt der SCF die Tabelle mit 6:0 Punkten vor der SG Bettringen III (4:2) an. Die zweite Halbserie startet am 9. Februar gleich mit dem direkten Aufeinandertreffen der beiden führenden Mannschaften.