Versöhnlicher Abschluss der Hinrunde

Waldremser Radballer holen sechs Punkte aus drei Begegnungen und stehen in der Bundesliga auf dem sechsten Platz

In Reichenbach an der Fils stand der letzte Spieltag der Bundesliga-Hinrunde für die Waldremser Radballer Marcel Schüle und Tim Lindner, der für den noch verletzten Björn Bootsmann eingesetzt wurde, auf dem Programm. Die Bilanz der RSV-Mannschaft lautete zwei Siege und eine Niederlage.

Marcel Schüle (rechts) hatte mit dem Waldremser Radballduo den Ball fest im Blick. Foto: A. Becher

Von Tim Lindner

Im ersten Spiel ging es für die Waldremser gegen das zweite Team aus Obernfeld. Es dauerte etwas, bis das RSV-Duo ins Spiel fand und die Niedersachsen überhaupt Torchancen zuließen. Beim Stand von 2:1 wurden die Seiten gewechselt. In der zweiten Hälfte spielten Schüle/Lindner immer mehr ihre Stärken aus, auch weil die Kräfte der Niedersachsen nachließen. Am Ende sammelten die Schwaben beim 7:1 deutlich die ersten drei Punkte an diesem Spieltag ein.

Im zweiten Match traf das RSV-Duo auf den Neuling aus Leipzig. Waldrems spielte weiterhin stark und führte zur Pause bereits mit 4:1. Auch in der zweiten Hälfte machte sich ein Klassenunterschied bemerkbar und am Schluss war mit 9:2 der zweite Sieg des Tages eingetütet. In der letzten Begegnung der Hinrunde standen die Waldremser dem Tabellenführer, der ersten Mannschaft aus Obernfeld, gegenüber. Es entwickelte sich ein spannendes Spiel auf Augenhöhe, das mit 2:1 für Obernfeld in die zweite Hälfte startete. Beim Stand von 3:3 tief in der zweiten Hälfte gelang Obernfeld ein erneuter Führungstreffer. Nun musste Waldrems das Spiel noch offensiver gestalten. Das nutzte der erfahrene Tabellenführer aus Niedersachsen mit einem weiteren Treffer und gewann mit 5:3.

Mit dem Zugewinn von sechs Pluspunkten steht Waldrems nun auf Platz sechs in der Tabelle. Lindner fasst das so zusammen: „Wir sind noch immer in Schlagdistanz zu den Top fünf und müssen in der Rückrunde jetzt einfach die sogenannten Sechspunktespiele für uns entscheiden. Dann bin ich guter Dinge, dass wir auch mit mir als Ersatz eine gute Basis schaffen, um unter den ersten fünf zu landen.“ Die Verletzungspause Bootsmanns kommentiert Lindner so: „Wir gehen stark davon aus, dass Björn zum fünften Spieltag zu Hause in Waldrems wieder topfit ist. Bis dahin will ich an der Seite von Marcel in der Runde und im Pokal so gut wie möglich Radball spielen.“ Und diese Chance hat er bereits am Samstag, 16. März, beim Rückrundenstart. Die RSV-Mannschaft muss dabei um 14 Uhr in Hechtsheim ran.

Ergebnisse – In Willich: RMC Stein I – RSV Krofdorf 4:5, RV Hechtsheim – RSC Schiefbahn 1:2, RC Iserlohn – RMC Stein II 2:3, RSC Schiefbahn – RMC Stein I 4:4, RC Iserlohn – RSV Krofdorf 5:3, RV Hechtsheim – RMC Stein II 3:5, RC Iserlohn – RMC Stein I 5:5, RV Hechtsheim – RSV Krofdorf 3:4, RSC Schiefbahn – RMC Stein II 4:4, RV Hechtsheim – RMC Stein I 1:7, RSC Schiefbahn – RSV Krofdorf 5:3. – In Reichenbach: RV Obernfeld I – KSC Leipzig 8:4, RSV Reichenbach – RVI Ailingen 7:6, RSV Waldrems – RV Obernfeld II 7:1, RVI Ailingen – RV Obernfeld I 1:5, RSV Waldrems – KSC Leipzig 9:2, RSV Reichenbach – RV Obernfeld II 5:0, RSV Waldrems – RV Obernfeld I 3:5, RSV Reichenbach – KSC Leipzig 6:3, RVI Ailingen – RV Obernfeld II 4:4, RSV Reichenbach – RV Obernfeld I 4:9, RVI Ailingen – KSC Leipzig 3:2. – Tabelle: 1. RV Obernfeld I 11 Spiele, 73:29 Tore, 29 Punkte; 2. RMC Stein I 11, 65:38, 24; 3. RC Iserlohn 11, 46:39, 22; 4. RMC Stein II 11, 49:45, 20; 5. RSC Schiefbahn 11, 48:41, 17; 6. RSV Waldrems 11, 52:41, 16; 7. RSV Reichenbach 11, 52:54, 16; 8. RVI Ailingen 11, 32:40, 12; 9. RSV Krofdorf 11, 37:55, 11; 10. KSC Leipzig 11, 40:62, 9; 11. RV Hechtsheim 11, 33:45, 8; 12. RV Obernfeld II 11, 25:63, 4.