Baumhakl bleibt Boss beim KKSV

Zeller Sportschützen ziehen bei der Jahreshauptversammlung eine positive Bilanz

Freuten sich über die Ehrungen (von links): Franz Hübl, Willi Rau, Ernst Scheib, Hein Baumhakl, Klaus Pahlke und Martin Hübl vom KKSV Zell.Foto: privat

(pm). Kontinuität ist beim KKSV Zell Trumpf: Hein Baumhakl führt seit 1992 die Geschicke der Sportschützen und wurde erneut einstimmig im Amt bestätigt. Neben den Wahlen standen die Ehrungen im Mittelpunkt der Versammlung.

Im Jahresrückblick hob Baumhakl die Fertigstellung des Parkplatzes vor dem Schützenhaus hervor. Damit sind die Baumaßnahmen, welche einige Jahre das Vereinsleben geprägt haben, abgeschlossen. Dass der Verein finanziell auf sicheren Beinen steht, bestätigte Schatzmeister Gerhard Wieland. Das vergangene Vereinsjahr war geprägt durch viele Veranstaltungen, die eine wichtigste Einnahmequelle des Vereins sind. Das der Verein auch sportlich gut aufgestellt ist, davon berichtete Schießleiter Ralf Buchal: Die erste Luftgewehrmannschaft hat in der vergangenen Saison den Aufstieg in die Bezirksliga gemeistert. Mehr als das hintere Mittelfeld war bislang nicht drin oberstes Ziel ist der Ligaverbleib. In der Kreisliga meldete Buchal ein zweites Team. Dieses besteht vornehmlich aus Jugendschützen, die ihre erste Wettkampferfahrung sammeln.

Gut sieht es bei den Pistolenschützen aus: Auch hier sind erstmals zwei Mannschaften am Start. Dabei hat Zells Erste die Tabellenführung nach vier von sechs Wettkämpfen fest in der Hand. Das zweite Team liegt auf dem fünften Platz des 13 Mannschaften umfassenden Teilnehmerfelds. In der Disziplin Gebrauchsrevolver und -pistole ist Zell die zweite Saison am Start und führt das Teilnehmerfeld mit großem Vorsprung an. Auch hier ist ausreichend Nachwuchs da, sodass in der kommenden Saison eine zweite Mannschaft gemeldet werden kann.

Die Kleinkaliberschützen haben nach dem Aufstieg in die Bezirksliga zumindest das Primärziel erreicht: den Ligaverbleib. Momentan hält sich die Mannschaft in einer vom Schützenkreis ausgerufenen Winterrunde warm, bevor es im Frühjahr in die nächste Saison geht. Über Kreismeistertitel freuen sich die Zeller Schützen: Markus Bayer (Luftgewehr Schützenklasse), Christina Ostertag (Luftgewehr Seniorinnen), Manuel Biederer (Kleinkaliber 100 Meter), Hein Baumhakl (Kleinkaliber 3x20 Schuss, Altersklasse), Tim Wolf (Luftgewehr Jugend), Evi Kugler (Luftgewehr weibliche Jugend) sowie Svea Blenk (Luftgewehr Schülerinnen), die auch mit der Jugendmannschaft den Titel holte. Auch der Kreispokal ging an Zell. Über Nachwuchs kann sich Jugendleiter Walter Ostertag nicht beklagen. Zell stellt in der Kreisliga zwei der fünf Mannschaften, die sich auf dem ersten und dritten Platz tummeln.

Einen Mittelpunkt der Versammlung bildeten die Ehrungen: Willi Rau und Franz Hübl erhielten die goldene Ehrennadel des Deutschen Schützenverbandes für 60 Jahre Mitgliedschaft. Für 40 Jahre Treue zum Verein wurden Hein Baumhakl, Martin Hübl, Klaus Pahlke, Ernst Scheib und Dietmar Schief geehrt.

Die Wahlen boten keine Überraschungen: Vorstand Hein Baumhakl und Schriftführer Fred Hübl wurden ebenso im Amt bestätigt wie Ralf Buchal als Schießleiter, Markus Bayer als 2. Jugendleiter sowie die Kassenprüfer Barbara Scheib und Jürgen Friz. Neu im Amt ist Michael Hergenhan als Beisitzer. Er tritt die Nachfolge von Angelika Pfizenmaier an, die nach einigen Jahren im Amt nun nicht mehr kandidierte.