Singen mit einem ganz besonderen Chor

Weihnachtliche Stimmung bei frühlingshaften Temperaturen – Veranstaltung erfreut sich von Jahr zu Jahr größerer Beliebtheit

Das vorweihnachtliche Singen im Stiftshof fand zum dritten Mal statt. Es scheint von Jahr zu Jahr mehr Interessierte anzulocken, die gerne mit einem ganz speziellen Backnanger Chor zusammen singen.

Besinnlich-heiter: Das schneefreie Adventssingen im Stiftshof mit Jürgen Deppert und Catrin Müller.Fotos: E. Layher

BACKNANG (wa). Keine Schneeflocke, nirgends. Trotz frühlingshafter Rahmenbedingungen wurde das Adventssingen im Backnanger Stiftshof zu einer besinnlich-fröhlichen Veranstaltung. Zum dritten Mal fand sie statt und noch nie war es so warm und noch nie kamen so viele Zuhörer und aktiv Mitsingende. Um die 400 waren es, die sich am späten Samstagnachmittag einfanden.

Die einen sangen – je nach Stimmgewalt und Charakter – voller Inbrunst mit, andere eher zurückhaltend. Textunsicherheit galt nicht als Argument, schließlich wurden Hunderte von Liedblättern verteilt. Für das Adventssingen hatte sich ein ganz besonderer Chor gebildet. Mit dabei waren die Sänger vom Liederkranz Backnang, vom Liederkranz Steinbach, der Gesangverein Harmonie Waldrems-Heiningen, die Liedertafel Backnang, der Troubadix-Chor. Musiklehrerin Catrin Müller hielt das Ganze als Leiterin zusammen. Für das musikalische Gerüst sorgte der MV Sachsenweiler.

Die Turmbläser in ihrem neuen Gewand in den Stadtfarben hatten die Veranstaltung eröffnet, nachdem OB Dr. Frank Nopper die Besucher begrüßt hatte. Wie schon bei den beiden Vorgängerveranstaltungen führte der Backnanger Bariton und Konzertsänger Jürgen Deppert durch das Programm. Er ließ die Zuhörer an seinem reichen Wissen über einzelne Musikstücke, ihre Komponisten und Texter teilhaben.

Winter, welcher Winter? Egal. Die weihnachtlichen Weisen, dazu ein Glühwein oder Punsch, eine Rote vom Grill (der FC Viktoria Backnang bewirtete die Besucher) und schon war die vorweihnachtliche Stimmung rund um den Tannenbaum perfekt. Immerhin musste in diesem Jahr niemand frieren, das war noch bei der letzten Auflage des Adventssingens anders. Unter die Gäste hatten sich übrigens auch einige wenige Flüchtlinge gemischt.