Ohne sie wäre das Gemeindeleben ärmer

Sulzbacher Bürgerempfang: Mitglieder des Schwäbischen Albvereins und der freiwilligen Feuerwehr sowie Blutspender geehrt

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es: unter dem Motto von Erich Kästner fand der 13. Bürgerempfang in Sulzbach statt. Der an diesem Abend frisch verpflichtete Bürgermeister Dieter Zahn (wir berichteten) ehrte zahlreiche Blutspender, Feuerwehrleute und ehrenamtliche Aktive.

Lebensretter: Die Vielfachblutspender der Gemeinde wurden für ihr Engagement ebenso ausgezeichnet wie andere Engagierte.Foto: E. Layher

Von Ute Gruber

SULZBACH AN DER MURR.Von der Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins werden drei Mitglieder geehrt, die es zusammen auf sage und schreibe 156 Jahre Mitgliedschaft und 136 Jahre Ausschusstätigkeit bringen: Helga Gerlach, die seit Jahrzehnten mit großem Engagement die Seniorengruppe leitet und bei der Bewirtschaftung des Wanderheims Eschelhof mithilft, sowie Wilhelm Mühlich als Wander- und Naturschutzwart bekommen eine Urkunde. Helmuth Winter, der seit mehr als einem halben Jahrhundert im Verein tätig ist und dabei schon eine Vielzahl an Funktionen auf Orts- und Gauebene bekleidet hat, unter anderem als Mitbegründer des Wanderheims Eschelhof, bekommt die höchste Auszeichnung, den Sulzbacher Ehrenpreis, verliehen.

Neun junge Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr werden geehrt, weil sie im vergangenen Jahr das Leistungsabzeichen in Bronze abgelegt haben. Dieses beinhaltet als Prüfungsübung einen gemeinsam durchgeführten Löscheinsatz mit Personenrettung. Die Beherrschung der einzelnen Schritte sei für die Bewältigung der Stresssituation im Ernstfall enorm wichtig. Folgende Feuerwehrleute bekommen daher von Bürgermeister Dieter Zahn eine Urkunde überreicht: Thomas Lange, Christof Sixt, Rebecca Hansel, Tim Neumann, Victor Holzwarth, Stephan Frisch, Kevin Heilemann, Hannes Magenau und Roman Zahn. „Die freiwillige Feuerwehr ist unverzichtbar“, betont der Rathauschef, „seit Jahr und Tag sind Sie innerhalb von Minuten zur Stelle, wenn Gefahr droht.“

Als weitere Lebensretter, die aber in der Öffentlichkeit längst nicht in dem Maße wahrgenommen werden (vielleicht auch: wollen), werden neun Blutspender geehrt. Denn ungeachtet allen medizinischen Fortschrittes sei menschliches Blut im Notfall durch nichts zu ersetzen.

„Mit Ihnen zeichnen wir heute Menschen aus, die sich einmal einen Ruck gegeben haben und seitdem regelmäßig zum Blutspenden gehen“, erklärt Bürgermeister Dieter Zahn und überreicht zusammen mit dem stellvertretenden DRK-Bereitschaftsleiter Jörg Imgrund Urkunde und Ehrennadel an Thomas Braun, Silke Kugler und Anna Schächer für 10 Blutspenden, Peter Liepold, Sabine Sigmund, Markus Thürmer und Karl-Heinz Wüstner für 25 Blutspenden sowie Silke Solyom und Harald Thürmer für sagenhafte 50 Blutspenden.