Pianist Viktor Soos heute im Arte-Journal

Backnanger Talent nimmt derzeit am Tonali-Wettbewerb Hamburg teil

Viktor Soos

BACKNANG (ik). Der Backnanger Pianist Viktor Soos nimmt derzeit beim Tonali-Wettbewerb in Hamburg teil. Es handelt sich um ein innovatives Kulturprojekt, das sich derzeit in der sechsten Runde befindet. Der Instrumentalwettbewerb richtet sich an junge, hochbegabte Pianisten im Alter zwischen 16 und 21 Jahren und einem Wohnsitz in Deutschland. Er endet am 16. Juli.

Doch schon während des Wettbewerbs ist der TV-Kultursender Arte auf den Backnanger Pianisten aufmerksam geworden. Einen Bericht über ihn gibt es heute um 13.20 Uhr im Arte Journal.

Was den Hamburger Tonali-Instrumentalwettbewerb besonders macht, ist die Qualifizierung von jährlich zwölf Musikern, denen jeweils eine Hamburger Patenschule zugeordnet wird. In den Schulen engagieren sich Schülermanager für die Organisation von Schulkonzerten, für eine Schülerjury und für das Tonali-Festival „zwölf.orte/Klassik in deinem Kiez“, das im Anschluss an den Wettbewerb in Kooperation mit zwölf Kulturhäusern stattfindet.

Viktor Soos, geboren 1996 in Backnang, studiert an der Musikhochschule Lübeck bei Konrad Elser. Zu seinen früheren Lehren gehören die Backnanger Jochen Ferber (Musikhochschule Stuttgart) und Bezirkskantor Hans-Joachim Renz (Orgel). Viktor Soos spielte schon bei international renommierten Festivals wie dem Ruhr-Klavierfestival oder den Donaueschinger Musiktagen. Radioaufnahmen beim NDR, WDR sowie SWR gehören ebenso zu seiner Vita.

Viktor Soos wurde schon mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Er ist achtfacher Bundespreisträger von „Jugend musiziert“ und gewann 2012 den 1. Preis des Tonkünstlerwettbewerbs Baden-Württemberg. Im gleichen Jahr erspielte er sich bei der internationalen Klavierakademie in Murrhardt den Publikumspreis. 2011 gewann Soos den 1. Musikförderpreis der Stiftung der Kreissparkasse Waiblingen, 2014 den WDR 3-Klassikpreis der Stadt Münster für die beste Interpretation eines Werks der Wiener Klassik und zweimal beim Wettbewerb Wespe (Wochenende der Sonderpreise) in Neubrandenburg für die beste Interpretation eines Werkes der verfemten Musik und für die beste Interpretation eines Werkes einer Komponistin.

Im vergangenen Jahr folgte der 1. Preis beim internationalen Rotary-Klavierwettbewerb in Essen. Zusätzlich bekam Soos den Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werkes von Franz Liszt. Bei „Jugend musiziert“ gewann er im vergangenen Jahr nicht nur den 1. Bundespreis mit der Höchstpunktzahl zusammen mit der Cellistin Rebecca Falk, sondern auch den höchstdotierten Sonderpreis, den Eduard-Söring-Preis der Stiftung Musikleben.