Brand zeigt sich schon fast in WM-Form

Gelungene Generalprobe für die Unterweissacher Kunstradfahrerin mit Rang zwei beim Drei-Nationen-Cup in der Pfalz

Die Generalprobe ist geglückt. Auf Rang zwei hinter Teamkollegin Milena Slupina landete Kunstradfahrerin Viola Brand beim Drei-Nationen-Cup in Gau-Algesheim. Damit zeigte sich die Vizeweltmeisterin vom RSV Unterweissach durchaus gerüstet für die WM der Hallenradsportler in nicht ganz zwei Wochen im österreichischen Dornbirn.

Zeigte bei der Generalprobe in Gau-Algesheim, dass sie fast schon in WM-Form ist: Die Unterweissacherin Viola Brand.Foto: Kunstradpress

(ws/uwe). Die Pfalz war für die besten Hallenradsportler Deutschlands, Österreichs und der Schweiz die letzte Durchgangsstation auf dem Weg zur Weltmeisterschaft von 24. bis 26. November in Dornbirn. Deshalb nutzten die Trainer und die Sportler die Gelegenheit nur allzu gerne, ihre WM-Fahrer noch einmal auf Herz und Nieren zu prüfen. Kunstrad-Bundestrainer Dieter Maute (Albstadt) hatte den kompletten Kader zur Verfügung. Zwar glückte die Generalprobe für Dornbirn nicht bei allen Sportlern, dennoch gewannen die deutschen Kunstradfahrer am Ende klar mit 40 Punkten vor der Schweiz (15) und Österreich (15). „Wir werden mit einer starken Kunstradmannschaft nach Dornbirn fahren“, so das Fazit von Bundestrainer Dieter Maute. „Auch bei den Sportlern, bei denen es nicht so perfekt lief, wissen wir, dass sie es deutlich besser können.“

Bei der Unterweissacherin Viola Brand lief es bereits sehr ordentlich. Die 23-jährige Studentin, die bei der WM mit der zweiten deutschen Starterin Milena Slupina (Bernlohe) zu den ernsthaftesten Goldkandidatinnen zählt, kam in Gau-Algesheim auf 176,27 Punkte und damit auf Rang zwei hinter ihrer Teamkollegin aus Oberfranken, die auf 179,27 Punkte kam. Dritte wurde die Österreicherin Lisa Walser, die 164,80 Punkte bekam. Damit steuerten Milena Slupina sechs und Viola Brand vier Zähler zum Gesamtsieg des Kunstrad-Nationalteams bei.

Wie stark Deutschland im Kunstradfahren im Einer der Frauen besetzt ist, zeigte der Wettbewerb in Gau-Algesheim. Dort durfte die amtierende Weltmeisterin Lisa Hattemer als Lokalmatadorin nur dank einer Wildcard starten, nachdem sie in der nationalen WM-Qualifikation nur Vierte geworden war und damit in Dornbirn in knapp zwei Wochen ihren Titel nicht verteidigen kann.