Wegweisendes Duell mit direktem Kontrahenten

Regionalliga-Volleyballerinnen der TSG Backnang erwarten als Vorletzter morgen um 19.30 Uhr den Drittletzten Schwäbisch Gmünd

Wollen jubeln: Die TSG-Volleyballerinnen um ihren Trainer Hans-Peter Richter. Foto: A. Becher

(fs). So langsam biegt die Regionalligasaison auf die Zielgerade ein. Fünf Spieltage sind es noch, und Backnangs Volleyballerinnen stecken mitten im Abstiegskampf. Morgen um 19.30 Uhr kommt es in der heimischen Katharinenplaisirhalle zu einem wegweisenden Duell, denn der Vorletzte erwartet einen direkten Konkurrenten. Die TSG hat 13 Punkte auf dem Konto, die unmittelbar vor ihr auf Rang acht liegende DJK Schwäbisch Gmünd nur einen Zähler mehr. Beide Vereine gehören damit zusammen mit dem VC Offenburg II (14 Punkte) und dem TTV Dettingen/Teck (17) zu denen, die zittern müssen und hoffen dürfen, während das Schlusslicht VSG Ettlingen/Rüppurr (3) abgeschlagen ist.

Die Backnangerinnen um das Trainerduo Birgit Sterzel und Hans-Peter Richter sind sich der kritischen Situation im Tabellenkeller bewusst und sie wissen genau, dass sie um jeden Zähler kämpfen müssen. Das Hinspiel bei den Gmünderinnen entschied die TSG knapp mit 3:2 für sich, diesen Sieg gilt es nun zu wiederholen. Noch besser wäre ein 3:0 oder 3:1, um drei statt zwei Punkte zu ergattern und die Gäste komplett leer ausgehen zu lassen. Weil auch die Rivalinnen wissen, wie wichtig die Partie ist, wird ein Spiel auf Augenhöhe erwartet, in dem sich beide Mannschaften nichts schenken werden.

Trotz der unglücklichen Niederlagen, die Backnang zuletzt zu verarbeiten hatte, ist das Selbstvertrauen der Frauen intakt und sie wissen, dass sie als Neuling in der Regionalliga mithalten können – das bewiesen nicht zuletzt die knappen 2:3-Niederlagen gegen die Topteams aus Stuttgart und Umkirch. In eigener Halle will die TSG weitere Punkte holen. Obwohl einige Spielerinnen von Knie- und Rückenbeschwerden geplagt werden, kann das Trainerduo wohl aus dem Vollen schöpfen.