Hilfe für die Familienpflege

Rotary Club Backnang-Marbach spendete 2000 Euro – Zweifache Mutter musste ins Krankenhaus

Freuten sich über die schnelle Hilfe (von links): Dieter Schmidtke (Präsident des Rotary Clubs Backnang-Marbach), Gudrun Nopper, Angelika Trefz und Pfarrer Ulrich Kloos. Foto: privat

BACKNANG (pm). Immer wieder gibt es Fälle, in denen unsere Institutionen in schwierigen familiären Situationen keine Mittel zur Verfügung stellen beziehungsweise sich schlichtweg als nicht zuständig erklären. Deshalb hat es sich die katholische Familienpflege zur Aufgabe gemacht, vornehmlich dann zu helfen, wenn die Mutter ausfällt – aber längst nicht in allen Fällen ist die Finanzierung sichergestellt.

Vor Kurzem ist die Leiterin der Familienpflege, Angelika Trefz, mit einem Fall konfrontiert worden, in dem Hilfe absolut notwendig war und keine Mittel mehr zur Verfügung standen. Eine junge Mutter mit einem drei Monate alten Baby und einem weiteren Kind musste für einen längeren Zeitraum ins Krankenhaus, um sich einer langwierigen Behandlung zu unterziehen. Sofortige und unkonventionelle Hilfe war notwendig.

Angelika Trefz hat Kontakt mit der Schirmherrin der Familienpflege, Gudrun Nopper, und Pfarrer Ulrich Kloos aufgenommen mit der Bitte um Unterstützung . Sie haben dieses Problem dem Rotary Club Backnang-Marbach vorgetragen, der sich bereit erklärte, einen Betrag von 2000 Euro bereitzustellen, sodass die Familienpflege für die nächsten sechs Monate ohne Probleme helfen kann. Obwohl sich die sozialen Maßnahmen des Rotary Clubs ausschließlich auf mittel- oder langfristigen Projekte beziehen, ist in diesem Falle eine Ausnahme gemacht worden, um schnell zu helfen.