Zweiter setzt sich mit dem Dritten auseinander

SV Allmersbach empfängt in der Fußball-Kreisliga A2 den TSC Murrhardt – Spitzenreiter Rudersberg kickt bei der TSG II

Gibt die Richtung für sein Team vor: Allmersbachs Manuel Mrasek.Archivfoto: A. Becher

(dg). In der Fußball-Kreisliga A2 hat Spitzenreiter TSV Rudersberg bei der TSG Backnang II eine heikle Aufgabe vor sich. Gespannt werden die Rudersberger auf das Verfolgerduell zwischen dem SV Allmersbach und dem TSC Murrhardt blicken. Im Kellerduell empfängt der TSV Bad Rietenau den TSV Lippoldsweiler. Spielbeginn ist am Sonntag um 15 Uhr. Spielfrei hat die SVG Kirchberg.

TSG Backnang II – TSV Rudersberg. Die TSG II verlor in Lippoldsweiler überraschend deutlich mit 0:4. Keine allzu gute Voraussetzung für die bevorstehende Partie gegen den Spitzenreiter aus Rudersberg. Der war am vergangenen Wochenende spielfrei und konnte in Ruhe die Konkurrenz beobachten. Mit 20 Punkten belegt Backnang II einen einstelligen Tabellenplatz. Damit das Thema Abstiegskampf in den Etzwiesen nicht aufkommen kann, sollte das Team von Trainer Markus Gentner punkten. Ob das gegen den schon in der Vorrunde mit 4:0 siegreichen Tabellenführer gelingt, ist mehr als fraglich. „Wir treffen auf eine Überraschungsmannschaft“, warnt jedoch Rudersbergs Trainer Marcel Lindner.

SV Allmersbach – TSC Murrhardt. Mit einem 4:1-Sieg gegen den FC Viktoria II zogen die Allmersbacher mit dem Tabellenführer aus Rudersberg nach Punkten gleich. „Dieser Sieg war hochverdient“, erklärt SVA-Coach Uwe Baumeister, den lediglich die schwache Chancenauswertung in der ersten Hälfte geärgert hat. Am Sonntag geht es gegen den Dritten aus Murrhardt, der nur zwei Punkte weniger vorzuweisen hat. Zudem hat der TSC ein Spiel in der Hinterhand. Die Murrhardter setzten sich gegen das Schlusslicht aus Welzheim mit 3:1 durch. „Das war ein Arbeitssieg nach einer durchschnittlichen Leistung“, meint Israfil Bilgin. Der TSC-Sprecher sieht den SVA auf Augenhöhe. Ausfallen werden bei den Gästen die verletzten Shkodran Prushi und Daniel Zivaljevic. Ralf Wildermuth fehlt bei den Gastgebern. In der Vorrunde gab es ein 1:1-Unentschieden.

FC Welzheim – SKG Erbstetten. Nach dem 1:0-Heimsieg gegen den Großen Alexander Backnang atmete Torsten Greiner auf. „Nachdem die beiden vorangegangenen Spiele verloren gingen, war vor allem wichtig, geschlossener und mit mehr Kampfkraft ans Werk zu gehen“, erklärt Erbstettens Abteilungsleiter. Greiner geht davon aus, dass seine Elf die Kurve gekriegt hat. Bei den abstiegsgefährdeten Welzheimern wollen die Gäste die beim 2:2 in der Vorrunde verlorenen Punkte zurückgewinnen. Die SKG-Spieler Marco Kurz und Steven Schöffler fehlen.

TSV Oberbrüden – FSV Weiler zum Stein. „Mit dem vergangenen Spiel sind wir sehr zufrieden, wie kann das auch anders sein nach einem 6:1-Erfolg“, freut sich Abteilungsleiter Patrick Künzer über den Sieg seiner FSV-Kicker gegen Unterrot. Als Sechster hat Weiler zum Stein 27 Punkte, damit fehlen dem Team von Trainer Tim Böhringer sieben Zähler auf die Spitzenteams. Zu denen zählt Künzer auch den Gegner am Sonntag. „Oberbrüden muss gegen uns gewinnen, um oben angreifen zu können“, erwartet Künzer eine harte Auseinandersetzung. In der Vorrunde trennten sich beide Teams 2:2.

Spvgg Unterrot – FC Viktoria Backnang II. Als zu hoch beurteilt Andreas Zauner die deutliche Niederlage seiner Unterroter in Weiler zum Stein. „In der ersten Hälfte waren wir kämpferisch und spielerisch mindestens gleichwertig“, sagt der Spvgg-Funktionär. Um nicht gleich wieder etwas mit dem Abstieg zu tun zu bekommen, fordert er gegen den FC Viktoria II drei Punkte. In der Vorrunde gab es ein 2:2. Mit Gregor Aberle, Alaattin Soytürk, Johann Rakk, Jakob Smolka und Abdoulaye Bangoura fallen bei den Gastgebern allerdings fünf Stammspieler wegen Verletzung aus. Personell haben die Backnanger keine Probleme, berichtet Max Kobald. Der FCV-Spielleiter sieht die Heimniederlage gegen Allmersbach als nicht so schlimm an: „Wir waren über weite Strecken die bessere Mannschaft. Die Niederlage ist kein Genickbruch für uns.“ Bei einem Sieg würden die Grünen am Gegner in der Tabelle vorbeiziehen.

TSV Bad Rietenau – TSV Lippoldsweiler. Der Vorletzte aus Rietenau erwartet den Drittletzten aus Lippoldsweiler. Während die Gastgeber bisher nur 10 Punkte sammelten, haben es die Auenwalder auf 15 Zähler gebracht. Zuletzt besiegte Lippoldsweiler die TSG II mit 4:0. Die Gäste befinden sich auf dem Weg aus der Abstiegszone, müssen aber in Rietenau mit erheblicher Gegenwehr rechnen. In der Vorrunde gewann Rietenau mit 3:0. Bei den Gästen fehlen die verletzten Jochen Stephan, Jochen Lindner, Marian Schneider, Sven Bauer und Daniel Müller.

Großer Alexander Backnang – TSV Sulzbach-Laufen. Backnang verlor in Erbstetten mit 0:1 und blieb mit 15 Punkten auf Platz zwölf stehen. Den Ligaverbleib hat dem Team von Trainer Efthimios Natsioulas noch nicht in der Tasche. Damit nicht schon jetzt das Zittern beginnt, wäre ein Punkt gegen den Vierten aus Sulzbach-Laufen eine gute Sache. Der TSV hat mit seinen 31 Punkten nur drei Zähler Rückstand auf die Spitze. In der Vorrunde setzte sich der TSV mit 3:0 durch.