Rolf Heller wechselt in den Aufsichtsrat

Bernd Kuhfahl-Kriegel ist neuer Vorstand bei der Energiegemeinschaft Weissacher Tal Generalversammlung mit Wahlen

Als neuer Vorstand der Energiegemeinschaft Weissacher Tal wurde Bernd Kuhfahl-Kriegel aus Oberweissach vom Aufsichtsrat bestellt. Er ist Nachfolger von Gründungsmotor Rolf Heller, der künftig dem Aufsichtsrat angehört.

Zufrieden mit der Entwicklung: Aufsichtsrat und Vorstand der Energiegemeinschaft Weissacher Tal (von links) Manfred Keck, Rolf Heller (neu im Aufsichtsrat), Bürgermeister Karl Ostfalk, Bürgermeister Ralf Wörner, Frank Müller, Bernd Hecktor, Udo Schmülling (Vorstand), Bernd Kuhfahl-Kriegel (neuer Vorstand), Bürgermeister Ian Schölzel (Aufsichtsratsvorsitzender) und Reinhard Knüdeler (Vorstand). Foto: privat

WEISSACH IM TAL (pm). Weniger Sonne und damit weniger Energieertrag, trotzdem ein insgesamt positives Jahr 2013 für die Energiegemeinschaft Weissacher Tal: Das waren die Kernaussagen der Vorstände Rolf Heller, Reinhard Knüdeler und Udo Schmülling bei der Generalversammlung. Dass es in bestimmten Zeitfenstern wechselnde Erträge geben kann, ist allen Beteiligten an der Genossenschaft seit Längerem klar. Auf gute Anlagen können die Genossen Einfluss nehmen, nicht jedoch auf die Sonne. Dass die Erträge sich im 20-Jahres-Mittel trotzdem auf das prognostizierte Maß einpendeln, daran hat niemand Zweifel.

Trotzdem können wir auch für das Jahr 2013 wieder 4 Prozent Dividende auf die Geschäftsguthaben der Mitglieder ausschütten und weitere Beträge unserer Rücklage zuführen, so die Vorstände in ihrem Geschäftsbericht weiter.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Weissachs Bürgermeister Ian Schölzel, hob in seinem Bericht die vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit zwischen den Vorständen und den Mitgliedern des Aufsichtsrats hervor. Nur durch diese konstruktive und gegenseitige Unterstützung sind wir in der Lage, ehrenamtlich viel Arbeit zu schultern, so der Aufsichtsratsvorsitzende zum Klima innerhalb der Genossenschaftsführung.

Eine kurze Diskussion fand zum Tagesordnungspunkt Satzungsänderung hinsichtlich der vorgeschlagenen Abschaffung der bestehenden Altersgrenze von 65 Jahren statt. Die 68 anwesenden Mitglieder (von 242) waren bis auf 6 Gegenstimmen der Meinung, dass die Altersgrenze nicht gänzlich abgeschafft, sondern künftig auf 75 Jahre festgeschrieben werden soll.

Das war der einzige Tagesordnungspunkt, der nicht einstimmig von der Versammlung beschlossen wurde. Alle weiteren zur Beschlussfassung vorgesehenen Punkte, vor allem die Entlastung des Vorstands und des Aufsichtsrats, wurden dank der positiven Entwicklung der Genossenschaft einstimmig vorgenommen.

Die Wahlen zum Aufsichtsrat brachten nur geringfügige Änderungen. Neu in dieses Gremium rückt der seitherige Vorstand Rolf Heller nach. Er hatte darum gebeten, von seinen Vorstandsaufgaben wegen anderweitiger Inanspruchnahme entbunden zu werden. Bürgermeister Schölzel würdigte ihn als Mann der ersten Stunde und Gründungsmotor der Genossenschaft im Jahr 2008. Sein breites Fachwissen im genossenschaftlichen Bereich sei in der Energiegemeinschaft immer eine große Hilfe. Aus diesem Grund zeigt sich der Aufsichtsratsvorsitzende erfreut darüber, dass Heller eine weitere Mitarbeit im Aufsichtsrat zugesagt hat. Wieder gewählt wurden die Aufsichtsratsmitglieder Bernd Hecktor, Manfred Keck, Steffen Reitz, Frank Müller (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender) und Ian Schölzel (Aufsichtsratsvorsitzender). Nicht mehr kandidiert hatte Erhard Braun, ebenfalls ein genossenschaftliches Urgestein, wie Schölzel in seiner Dankrede feststellte.

Als neuen Vorstand hat der Aufsichtsrat Bernd Kuhfahl-Kriegel aus Oberweissach bestellt. Der Inhaber einer Steuerberatungskanzlei in Backnang ist künftig im kaufmännischen Bereich der Genossenschaft schwerpunktmäßig tätig.